Pressemitteilungen vom 04.06.2014:

FDP: Freibäder öffnen

Auf Kritik der FDP stößt der Vorstoß des Oberbürgermeisters, Melbbad und Hardtbergbad jeweils nur eine halbe Freibadsaison zu öffnen.

Die Ratsfraktionen sind in Sondierungsgesprächen gebunden. Eine tragfähige Mehrheit ist noch nicht gefunden. „Der Oberbürgermeister möchte offensichtlich die Gunst der Stunde für einen seiner berüchtigten Alleingänge nutzen“, meint der FDP-Stadtverordnete für Ippendorf, Achim Kansy. Er erinnert daran, dass Nimptsch in ähnlicher Manier das Viktoriabad geschlossen und die große Variante des Festspielhauses beerdigt hat. Es gelte zu verhindern, dass jetzt Fakten geschaffen werden.

Die Stadtverordnete und Vorsitzende des FDP-Ortsverbandes Bonn, Gudrun Juhr, ergänzt: „Der Oberbürgermeister muss dafür sorgen, dass bis spätestens Mitte Juli genügend Fachkräfte zur Verfügung stehen, um alle Freibäder zu öffnen. Dies ist ohne Zweifel möglich. Die Bäder-Unfälle werden doch jetzt nur vorgeschoben, um die verfehlte Personalplanung im Bäderbereich zu verdecken. Sollte es nicht bis spätestens Mitte Juli zu einer Öffnung aller Freibäder kommen, wäre das auch ein klares Zeichen dafür, dass ganz andere Motive als die Sicherheit der Badegäste das Handeln der Verwaltung bestimmen. Unter dem Vorwand der Unfälle im Hardtbergbad seine Vorstellung einer Neugestaltung der Bonner Bäderlandschaft durchzusetzen, werden wir dem OB nicht durchgehen lassen.“


f.d.R. Achim Haffner, Fraktionsgeschäftsführer
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