Pressemitteilungen vom 20.05.2014:

Hümmrich fordert veränderten Umgang mit den Sanitätsdiensten

Hümmrich fordert veränderten Umgang mit den Sanitätsdiensten

FDP-Kreis- und Fraktionsvorsitzender Werner Hümmrich fordert einen veränderten Umgang mit den Sanitätsdiensten in Bonn. Hümmrich: „Die aktuelle Diskussion über die Ausschreibungsmodalitäten bei Großveranstaltungen ist der eine Aspekt. Es geht aber auch um viel grundsätzlichere Punkte wie die Wertschätzung der Arbeit der Sanitätsdienste, die in weiten Teilen ehrenamtliche Arbeit ist. Da könnte ich mir zum Beispiel einen Tag der Hilfsdienste auf einem der Bonner Innenstadtplätze sehr gut vorstellen, auf dem sich die örtlichen Hilfsorganisationen präsentieren können. Derartige Präsentationen sind auch für erste Kontaktaufnahmen im Rahmen der Nachwuchswerbung wichtig. Die Hilfsdienste müssen wieder vermehrt in das Blickfeld der Öffentlichkeit gerückt werden.“

Hümmrich sieht die von den Hilfsdiensten kritisierte schwierigere Durchsetzungskraft bei Ausschreibungen für Großveranstaltungen auch unter dem Nachwuchsaspekt. Eine Hilfsorganisation, die bei immer weniger Veranstaltungen zum Einsatz komme, könne immer seltener die in Übungen erworbenen Fachkenntnisse zum praktischen Einsatz bringen. Das demotiviere nicht nur die Ehrenamtler dieser Organisationen insgesamt. Das demotiviere vor allem auch den Nachwuchs. Wenn den Hilfsorganisationen die Jugendlichen weglaufen, werde der Fortbestand der Hilfsdienste in der bisherigen Form in Frage gestellt.

Hümmrich hält es für notwendig, dass die Hilfsorganisationen, die Feuerwehr, die Verwaltung und die Politik zur Lösung der Probleme in einen fortlaufenden Kommunikationsprozess eintreten. Ob dies nun Runder Tisch oder einfach Gesprächskreis Hilfsdienste oder wie auch immer genannt wird, ist nach Ansicht von Hümmrich zweitrangig, Hauptsache, die Diskussion komme in Gang.


f.d.R. Achim Haffner, Fraktionsgeschäftsführer
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