FDP Fraktionsarbeitsgruppe Kultur im Kunstmuseum Bonn

FDP Fraktionsarbeitsgruppe Kultur im Kunstmuseum Bonn

Die Fraktionsarbeitsgruppe Kultur (FDP FAK-Kultur) setzte die Reihe der Sitzungen vor Ort am 25. Oktober im Kunstmuseum Bonn fort.

Intendant Prof. Dr. Berg führte zunächst äußerst kenntnisreich und animierend durch die Wechselausstellungen „Unheimlich - Innenräume von Edvard Munch bis Max Beck-mann“ (bis 29. Januar 2017) und „Am Horizont“ von Thomas Huber (bis 08. Januar 2017). Die bedeutungsvollen Anspielungen eines Léon Spilliaert - etwa „Alleine“ (1909) -, das vielschichtige „Frauenbad“ (1919) von Max Beckmann und die Räume eines Thomas Huber in „Das Meer“ (2015) wurden durch die Präsentation des Intendanten lebendig und weckten Lust auf mehr. Das Kunstmuseum Bonn ist eine gute Adresse, etwa für kalte Wintertage und nicht nur für FDP-Mitglieder.

Bonn konnte den erfolgreichen Direktor des Kunstvereins Hannover im Jahre 2008 gewinnen. Dort hatte er durch vielbeachtete Erstpräsentationen und thematische Ausstellungen auf sich aufmerksam gemacht. Bergs Vertrag in Bonn läuft bis Ende 2020.

Prof. Dr. Berg erläuterte der Gruppe im Gespräch nach der Führung die zunehmende Ökonomisierung der Kunst. War der Kunstbetrieb in den 1960iger Jahren noch vom Dreiklang Forschen - Bewahren - Ausstellen/Vermitteln geprägt, steht heutzutage zunehmend Kunst als Anlageobjekt und Handelsware im Vordergrund. Der Künstler selbst verdient nur über seine Ausstellungen in Galerien. Danach spekulieren die Galerien und Auktionshäuser im sogenannten Secondary Sale am Markt. Der Kunstmarkt im oberen Segment wird beherrscht von 5 Galerien mit Umsätzen ab ei-ner Million Euro pro Tag. Öffentliche Museen haben es schwer in diesem Markt hoch¬wertige Kunst aus eigenen Mitteln zu erwerben. Dieser Nachteil kann durch Mäzenatentum nur teilweise aufgefangen werden. Als Mitglied der Kunstankaufskommis¬sion des Bundes ist Prof. Dr. Berg Verfechter der Verantwortung der öffentlichen Hand für den Kunstbesitz. Im Jahre 2014 kritisierte er deshalb den Verkauf von zwei bedeutenden frühen Andy-Warhol-Gemälden durch das rot-grün regierte Land Nordrhein-Westfalen.

Das Kunstmuseum Bonn hat insbesondere die Aufgabe den Bürgern Kunst durch verschiedene Aktivitäten nahezubringen und zu vermitteln. Eine Wechselausstellung kann durchaus eine Million Euro kosten. Auch wegen der nicht unerheblichen Kosten wer¬den neue Konzepte der Vermittlung und auch gemeinsame Projekte mit der Wirt¬schaft erwogen. Die Rahmenbedingungen des öffentlichen Haushaltswesens setzen Neuerungen derzeit allerdings Grenzen.

Abschließend stellte Herr Prof. Dr. Berg seine Ideen für die Zukunft einschließlich der Beteiligung des Kunstmuseums Bonn am Beethovenfest im Jahre 2020 vor.

Nach einer lebhaften Diskussion, an der sich viele Mitglieder der Fraktionsarbeitsgruppe beteiligten, dankte FAK Kultur Vorsitzender Elmar Conrads-Hassel dem Intendanten für seine großartige Museumsführung und anschließende offene Diskussion herzlich und sicherte ihm für sein weiteres Schaffen die Unterstützung der Bonner FDP zu.

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Nachlese zum Liberalen Treff im November

"Durchleuchtetes Ich" - Nachlese zum Liberalen Treff im November

Beim sogenannten Datenschutz geht es eigentlich nicht um den Schutz von Daten, sondern um den Schutz von Menschen. Die Intimsphäre und Privatsphäre eines Menschen muss geschützt werden, da Individuen nur so ihre Persönlichkeit entfalten können. So beginnt Dr. Martin Eßer seinen spannenden Vortrag zum Datenschutz beim Liberalen Treff im November.

Bernd Bollmus und Dr. Martin Eßer
Bernd Bollmus und Dr. Martin Eßer
Deutschland hat 1977 mit dem Bundesdatenschutzgesetz weltweit das erste seiner Art verabschiedet. Es geht um das Recht auf „informationelle Selbstbestimmung“.

Obwohl personenbezogene Daten nicht ohne ausdrückliche Zustimmung veröffentlicht werden dürfen, können Menschen heute kaum noch nachvollziehen, was mit ihren Daten geschieht. Smartphones greifen auf den aktuellen Standort zu, vielleicht auch auf die Informationen, die die Fitnessuhr gesammelt hat. Kommunikationssysteme in Autos erstellen Bewegungsprofile, die möglicherweise auch an den Hersteller oder den Arbeitgeber gelangen. Beim Punktesammeln im Supermarkt werden Profile des Inhabers erstellt, dazu was gekauft wird, um welche Uhrzeit, und so weiter. Beispiele lassen sich endlos fortführen.

Das Dilemma ist, dass die Nutzung einer Technologie oft das Teilen persönlicher Daten voraussetzt. Hier, so Martin Eßer, hat der Staat eine Regelungsaufgabe: Er muss Bürgern die Teilnahme ermöglichen, ohne ihre Privatsphäre zur Disposition zu stellen.

Martin Eßer gibt einer recht besorgten Runde im Liberalen Treff den Tipp, sich bei kostenlosen Apps immer die Frage nach der Finanzierung zu stellen und persönliche Daten nicht zum Preis von ein paar Punkten weiterzugeben. Den Satz „Ich habe doch nichts zu verbergen!“ hören wir in der anschließenden Diskussionsrunde nicht mehr.

Nachlese zum Liberalen Treff im September

Nachlese zum Liberalen Treff im September: Beethoven 2020

Alles beginnt mit einem kleinen „BTHVN“ Pin. Diese Konsonanten aus dem Namen Ludwig van Beethovens werden Ihnen in Zukunft vermutlich öfter begegnen, sind sie doch der Beginn einer größeren Öffentlichkeitskampagne für die Feierlichkeiten in Bonn zum Beethoven-Jahr 2020.

Sein genaues Geburtsdatum ist unbekannt, und so gibt streng genommen seine Taufe am 17. Dezember 1770 den Anlass zur großen Feier. Beethoven verbrachte die ersten 21 Jahre seines Lebens in Bonn.

Elmar Conrads-Hassel, FDP Mitglied in der Bonner Bezirksvertretung und im Kulturausschuss, hat beim Liberalen Treff im September über die Planung des Festjahres berichtet.

Geplant ist ein Jahr voller Events, die so vielfältig sind wie das Werk Beethovens selbst. So wird es Konzerte und Festivals der verschiedensten Musikrichtungen geben, die Bonner Museen werden Ausstellungen anbieten und während der Sommerferien werden Aktionen für Kinder angeboten. Es werden auch viele ausländische Gäste in Bonn erwartet, da sich Beethoven vor allem in Asien großer Beliebtheit erfreut.

Viele Akteure haben bereits mit Ideenbörsen und anderen Aktionen mit der Gestaltung des „Beethoven-Jahres“ begonnen und ein „klarer Fahrplan“ für die weitere Vorbereitung wird immer besser erkennbar, so Elmar Conrads-Hassel.

Professionell koordiniert und begleitet werden die Feierlichkeiten durch die Beethoven Jubiläums GmbH, die von der Stadt Bonn, dem Land NRW, dem Bund und dem Rhein-Sieg Kreis gegründet wurde. Die Stadt wird dafür rund 3,5 Mio. EUR investieren. Der Kostenrahmen ist daher klar definiert, was der Bonner FDP im Anbetracht des nötigen Schuldenabbaus der Stadt auch sehr wichtig ist. Zu spät dran sei die Stadt mit den Vorbereitungen nicht, so Elmar Conrads-Hassel. Und ab Frühjahr 2017 ginge es für alle richtig los.

CDU-Bundesparteitag

CDU muss die Vernunft walten lassen

Mit Blick auf den CDU-Bundesparteitag hat FDP-Chef Christian Lindner der Union einen Denkanstoß gegeben: Sie habe Realismus sowie die Bewahrung von Wohlstand und Ordnung als Leitprinzipien aufgegeben. Die Flüchtlings- und Klimapolitik der Christdemokraten ...

Graf Lambsdorff: Verheimlichung von Informationen unverantwortlicher Fehler

A. G. Lambsdorff
Die Bundesregierung wusste vor dem Abschuss des malaysischen Flugzeugs über der Ostukraine vom Risiko, warnte aber nicht davor. FDP-Präsidiumsmitglied Alexander Graf Lambsdorff bezeichnete die Verheimlichung hochkritischer Sicherheitsinformation als „einen gefährlichen und unverantwortlichen Fehler“. Beim Absturz des Flugzeugs am 17. Juli 2014 im Osten der Ukraine kamen 298 Menschen ums Leben.

Wolf: FDP-Fraktion bedauert Scheitern einer umfassenden Verfassungsänderung

Dr. Ingo Wolf
Dr. Ingo Wolf, Obmann der FDP-Landtagsfraktion in der Verfassungskommission des Landtags, erklärt zu dem Ergebnis der Gespräche: „Die FDP-Landtagsfraktion bedauert, dass zwischen den Fraktionen bislang keine Verständigung für eine umfassende Verfassungsänderung in NRW gefunden werden konnte. Dass um den besten Weg und einen gemeinsamen Kompromiss der Fraktionen gerungen wird, ist jedoch kein ungewöhnlicher parlamentarischer Vorgang. Aus Sicht der Freien Demokraten ist bedauerlich, dass weder die Einführung einer strikten Schuldenbremse sowie insbesondere einer Individualverfassungsbeschwerde bei landesrechtlichen Verstößen gegen Verfassungsrecht  -wie sie etwa in bereits in Baden-Württemberg gilt - vereinbart werden konnte. Es hätte dem größtem Bundesland gut zu Gesicht gestanden, einen individuellen Rechtsschutz für seine Bürgerinnen und Bürger in der Verfassung zu verankern. Den Menschen in NRW bleibt nun jedoch weiterhin die Möglichkeit verwehrt, bei der Behauptung von...

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Sie kamen, sie sahen – und nichts. Die Spitzen der Großen Koalition trafen sich am Wochenende zum ergebnislosen Gipfel. FDP-Chef Christian Lindner fasst zusammen: „Außer Spargel nichts gewesen.“ Eigentlich sollten heikle Themen wie der Mindestlohn oder die Bund-Länder-Finanzen endlich geklärt werden. Für den Freidemokraten ist unübersehbar, dass die schwarz-rote Regierung politisch in einer Sackgasse stecke, „die mindestens einer der Partner nicht mehr ohne Gesichtsverlust verlassen kann“.

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Rot-Grün ist 2012 in Nordrhein-Westfalen angetreten, um das Bildungssystem besser zu machen. Die Bilanz ist jedoch verheerend. Christian Lindner, FDP-Fraktionschef im nordrhein-westfälischen Landtag, kritisierte vor Medienvertretern die rot-grüne "Nach-uns-die-Sintflut"-Politik: ...


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